Sozialpartnerschaftsstudie Brandenburg



Sozialpartnerschaftsstudie Brandenburg
Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg

Die Studie untersucht, wie in Brandenburg in verschiedenen Diskursarenen über Sozialpartnerschaft respektive die Beziehungen der Sozialpartner, Gewerkschaften und Unternehmensverbände, kommuniziert wird. Auf dieser Grundlage werden Vorschläge für eine handlungsorientierte Kommunikationsstrategie des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie (MASF) und für eine gemeinsame Kommunikationsstrategie des MASF und der Sozialpartner gegenüber Unternehmen, Betriebsräten, Medien und Öffentlichkeit entwickelt, die die Sozialpartnerschaft in Brandenburg stärkt. Die empirische Datenerhebung wurde als kombinierte quantitative und qualitative sowie vergleichende Untersuchung großer Textmengen (Korpora) angelegt. Die Textkorpora werden quantitativ mit lexikometrischen Methoden, qualitativ mit klassischen Methoden der Hermeneutik und Textinterpretation ausgewertet. Die methodische Besonderheit der Studie sind die großen Textmengen, die einbezogen wurden: insgesamt 42.000 Textseiten aus Materialien der Jahre 2000 - 2012.

Untersucht wurden acht Teilkorpora:

• Pressemitteilungen, interne Papiere, Reden, Materialien der Öffentlichkeitsarbeit des MASF;
• Pressemitteilungen, Meldungen, Artikel des DGB und der Einzelgewerkschaften;
• Pressemeldungen, Hintergrundmaterialien der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) und einzelner Unternehmensverbände;
• Ca. 260 Betriebszeitungen;
• Knapp 20000 Artikel der Lausitzer Rundschau, der Märkischen Allgemeinen Zeitung und der Märkischen Oderzeitung zur Sozialpartnerschaft;
• sowie Materialien der Kontakt- und Beratungsstelle (KBS) zur sozialpartnerschaftlichen Begleitung der Umsetzung des Europäischen Sozialfonds in Brandenburg 2007-2013